TV Falkenburg – SC Dünsen 4:4

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Rodewyk rettet einen Punkt

Nach dem schlappen 0:6 in Stenum hatten viele Fans für heute eher Langeweile erwartet. Doch der SC Dünsen lieferte genau das Gegenteil, forderte Falkenburg gewaltig und nahm ein 4:4 mit. „Was die Mannschaft nach der schwierigen Woche gezeigt hat verdient höchsten Respekt“ lobte Trainer Martin Werner.Doch zunächst war auch etwas Glück im Spiel. Jens Bauer scheiterte mit einem Foulelfmeter zunächst an Dünsens Keeper, doch der Strafstoß wurde wiederholt. Jetzt trat Jan-Eric Zwahr an und semmelte vorbei (13.). Der Schock nahm zwei Minuten später mit dem 0:1 von Steffen Koss noch größere Ausmaße an. Bis zur Pause hatte der SCD dann sogar ein 0:3 vorgelegt. „Drei Schüsse, dreimal drin“ wunderte sich Falken-Coach Thomas Niemann. Der stellte dann nach der Pause auf drei Stürmer um, Falkenburg belagerte jetzt Dünsens Tor. Markus Lentz brach den Bann, beim 2:3 von Florian Erhorn soll nach Dünsener Aussage zuvor ein Foul im Spiel gewesen sein. Dafür war Erhorns Direktschuss zum Ausgleich umso schöner.Doch Dünsen war immer noch da, nach einer Ecke gelang Dennis Schadwinkel die erneute Führung. Die hielt bis zur letzten Minute. Dann wurde Lentz gelegt und Rodewyk behielt mit seiner großen Routine die Nerven. Bei Timur Rademacher lagen sie eher blank, er meckerte sich zu Gelb-Rot (90.+1). Nach dem Spiel wurde es noch wilder. Schiri Michael Koch, mit dem beide Seiten nicht ganz zufrieden waren, zückte Rot gegen Kilian Radolla. Der Torschütze zum 0:3 hatte gesagt: „Mit so einem Schiedsrichter kann man nicht gewinnen.“ Sein Trainer Martin Werner fand: „Das Spiel war hochemotional, da muss ein Schiedsrichter auch mal Fingerspitzengefühl zeigen.“
Autor: Ralf Kilian

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