Last-Minute-Schock zählt nicht

Hude II erfüllte heute fast wieder alle Kriterien, die die Mannschaft bei den Aufstiegsanwärtern so „beliebt“ macht. Spiel- und kampfstark, trotz fehlender Aufstiegsberechtigung sehr ehrgeizig, so präsentierte sich der Tabellendritte und bleibt damit gegen alle Teams zwischen Rang zwei und sechs unbesiegt. Man garnierte die Leistung auch noch mit dem üblichen Genickschuss kurz vor Schluss. Doch das Kopfballtor von Hendrik Nordbruch in der 88. Minute wurde von Schiri Burhan Akyol zu Recht nicht anerkannt, Nordbruch hatte sich aufgestützt.

Beide Mannschaften begannen gut, die Gastgeber waren in der ersten Hälfte einen Tick besser. Lennart Erren gelang nach schöner Vorarbeit von Dominique Streif das 1:0, doch Christian Heinken setzte nur acht Minuten sein fünfzehntes Saisontor nach Vorlage von Florian Erhorn dagegen. In acht Spielen dieses Jahres schoss Heinken acht Treffer, war dabei nur in einem Spiel nicht erfolgreich. Diese Konstanz zeichnet einen Torjäger aus!

Nach der Pause hatte Falkenburg ein paar Prozent Übergewicht. Das änderte sich mit der Ampelkarte gegen Christian Nordbruch in der 77. Minute. Nordbruch hätte nach Ansicht von Erhorn schon für sein erstes Foul marschieren können, ohnehin war Hude II zu zehnt jetzt sogar besser und erkämpfte sich noch gute Konterchancen. Fast kam es, wie es kommen musste. Doch heute zählte das späte Tor nicht.

Was auch gerecht war. „Es war ein sehr ansehnliches Spiel, es ging gut hin und her. Nach der Gelb-Roten Karte ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft. Das Unentschieden geht völlig in Ordnung“ sagte Hudes Coach Sascha Stolze. „Das Spiel war sehr, sehr umkämpft, es trug absolute Derby-Handschrift. Mit dem Punkt können wir sehr gut leben“ meinte Erhorn.

Autor: Ralf Kilian SNOA

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