Bericht vom DK

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GANDERKESEE„Mehr Spannung geht nicht!“ Treffender hätte es Heiko Vogel, Torhüter des TV Falkenburg, am Sonntagmittag kaum auf den Punkt bringen können: Die Zwischenrundenspiele der Fußball-Hallenkreismeisterschaften in Ganderkesee verlangten sowohl den Spielern der zehn beteiligten Mannschaften als auch den Zuschauern allerhand ab – vor allem aber richtig starke Nerven.

Besonders in der ersten Gruppe war die Konkurrenz bis zum Schluss auf Augenhöhe. Vor der letzten Runde hatten sogar alle fünf Mannschaften noch Chancen, um ins Halbfinale einzuziehen. Der Harpstedter TB machte den Auftakt, gewann mit 2:0 gegen den Ahlhorner SV und besiegelte damit das Aus für den Vorjahressieger, der zuvor bereits das Nachbarschaftsduell gegen den TSV Großenkneten mit 1:2 verloren hatte. Dennoch blieb Ahlhorns Trainer Detlef Blancke nach dem vorzeitigen Turnierende entspannt: „Natürlich taten die Niederlagen weh, aber wichtiger ist für uns sowieso die Feldsaison“, betonte Blancke, der bewusst auf den Einsatz von Leistungsträgern wie Carsten Feist oder die Schröder-Brüder verzichtet hatte, um diese zu schonen.

Der Harpstedter Sieg gegen Ahlhorn ließ zwar im Lager des TV Falkenburg – der nun sicher im Halbfinale stand – große Freude aufkommen, reichte dem HTB jedoch nicht mehr, da im abschließenden Spiel zwischen dem TSV Großenkneten und VfR Wardenburg die erforderliche Schützenhilfe ausblieb. Immerhin blieb dem HTB ein Trostpflaster in „flüssiger Form“, das die Mannschaft von Trainer Marc Wulferding vom TV Falkenburg serviert bekam.

In Gruppe zwei dominierte der spätere Turniersieger aus Wildeshausen. Mit vier Siegen und einem Torverhältnis von 13:3 hatte der Bezirksligist seine Ambitionen bereits eindeutig unter Beweis gestellt. Dahinter entwickelte sich ein packender Kampf um Platz zwei, dessen Höhepunkt sich im abschließenden Match zwischen dem VfL Stenum und TV Munderloh abspielte. Während die schwach gestarteten Munderloher unbedingt gewinnen mussten, um in der Tabelle am FC Hude vorbeizuziehen, sollten die Stenumer einer für ihre Verhältnisse enttäuschenden Zwischenrunde das passende Ende setzen. Munderloh führte zwei Minuten vor dem Abpfiff mit 3:2, geriet dann aber unnötigerweise durch zwei Unbeherrschtheiten, die Schiedsrichter Theodor Potiyenko zurecht mit Zeitstrafen ahndete, in doppelte Unterzahl. Doch trotz dieses großen Vorteils und einiger glasklarer Chancen gelang es den Stenumern nicht, den Ausgleich oder mehr zu erzielen, so dass der Vorjahreszweite als Vorletzter ausschied. Dem SV Achternmeer, der sich durch starke Vorrundenauftritte in den Favoritenkreis gespielt hatte, gelang nur ein Auftaktremis gegen Stenum.

Bericht www.dk-online.de

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